• Expliziter Förderunterricht:

 

Wir verstehen die Schulpartnerschaft als lebenden Austausch zwischen Elternhaus und Schule im Interesse und zur Förderung der Kinder. Es ist uns besonders wichtig, als Anlaufstelle für Eltern offen zu sein und eine rege Gesprächskultur mit den Eltern zu pflegen, diese zu beraten, zu unterstützen und ihnen Anlaufstellen in Problemsituationen nennen zu können.

Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang auch, die Eltern in den Klassenforen auf ihre Pflichten gegenüber den Kindern und ihre Verantwortung für deren Freizeit hinzuweisen. Immer öfter werden Kinder durch Freizeitstress ihren Aufgaben aus der Schule nicht mehr gerecht.

 

  • Förderung von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache:

 

Zurzeit besuchen zwei Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache die Schule (Muttersprache: Niederländisch). Diese Kinder werden in der ersten Schulstufe in einem besonderen Förderunterricht mit der deutschen Alltagssprache vertraut gemacht, der von Frau Christina Edegger gehalten wird.

Die Kinder werden als außerordentlicher und ordentlicher SchülerIn geführt und fallen durch ihre sprachliche Begabung auf.

 

Zur Förderung der Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler können wir in diesem Schuljahr keine Unverbindliche Übung mehr anbieten. Umso mehr versuchen wir, die Freude am Singen, am Darstellen, an Kreativität, an Darstellender Kunst und an anderen Sprachen im Regelunterricht unter zu bringen.

So sind Aufführungen kurz vor Weihnachten und zu Schulschluss bereits Tradition und gelungene Anlässe, den Eltern die Freude an Schauspiel und Musik zu präsentieren.

Unser Schulhaus ist immer sehr aufwendig gestaltet, um den Kindern und Eltern die Wertigkeit der mit viel Phantasie und Mühe hergestellten Zeichnungen und Gebilde aus Bildnerischer Erziehung und dem Werkunterricht zu vermitteln.

Auch heuer haben wir wieder ein Jahresthema: Wir widmen uns verstärkt dem Wasser. Einen weiteren Schwerpunkt setzen wir in diesem Schuljahr zum Thema Mobbing.

 

Weiters ist eine Lesung mit einem Kinderbuchautor geplant. Im Klassenverband wird Kinderliteratur in Verbindung mit sozialem Lernen bearbeitet und näher betrachtet.  Auch in Bildnerischer Erziehung werden wir das Thema Kinderliteratur aufgreifen und uns von den Kunstwerken der Kinder beeindrucken lassen.

 

  • Angebote zum Erwerb von Kompetenzen:

 

Unsere Schülerinnen und Schüler als Individuen und Persönlichkeiten wahrzunehmen und zu fördern ist schon in unserem Leitbild verankert, das an Aktualität nichts verloren hat.

Soziales Lernen ist unser oberstes Prinzip, wobei wir uns auch in diesem Schuljahr einmal mehr vermehrt der Höflichkeit dem/den anderen gegenüber besonderes Augenmerk schenken wollen. Das gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen und soll das angenehme und fröhliche Arbeiten miteinander erheblich fördern. Die Freude am gemeinsamen Tun beginnt mit der Achtung jedes einzelnen und soll nicht nur gepredigt, sondern auch gelebt werden.

Auffallend verschlechtert haben sich in den letzten Jahren die Leseleistungen der Schülerinnen und Schüler. Wir möchten dieser Kompetenz in vielfältigen Aktionen besonderes Augenmerk schenken: Projektwochen mit fixen täglichen Lesezeiten, aktuelle Zeitungen in allen Klassen, aktueller Klassenlesestoff, Lesetagebücher, Vorlesestunden (auch mit Gästen und im Kindergarten), klassenübergreifende Buchprojekte, Buchvorstellungen, der Besuch der Gemeindebücherei und Leseworkshops sollen Anlass zum Lesen sein und zum weiteren Lesen verführen, sowie die Leseleistungen und das Textverständnis fördern.

 

Bezug nehmend auf die Forderung der Kompetenzen der Bildungsstandards versuchen wir, den Unterricht so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit haben, Lösungen zu finden und zu präsentieren, selbstständig und ihrem Leistungsstand entsprechend zu lernen, Fortschritte zu machen und erworbene Fertigkeiten und Fähigkeiten im Alltag anzuwenden.

 

Den sozialen Kompetenzen versuchen wir in klassenübergreifenden Projekten gerecht zu werden.

 

 

  • Die Nahtstellen Kindergarten und Neue Mittelschule bzw. AHS pflegen wir in Übertrittsgesprächen, durch Schnuppertage und Einschreibefeste. In jedem Falle dienen die Gespräche dem besseren Verständnis der verschiedenen Bildungseinrichtungen, wie auch dem Erfahrungsaustausch und dem besseren Kennenlernen.

Der Kindergarten ist unserem Schulhaus angeschlossen, die Kinder werden sehr modern und kompetent betreut und kommen besonders gut vorbereitet zu uns in die Schule. Gemeinsame Elternabende mit der Diskussion gemeinsamer Themen haben sich bewährt.

Das Projekt Ugotchi wird bei uns jährlich durchgeführt, die Kinder sind jedes Jahr mit viel Begeisterung dabei.

In der Pause bieten wir den Kindern mit verschiedensten Spielgeräten Möglichkeiten zur Bewegung. Wenn es das Wetter erlaubt, verbringen wir die Pause im Freien.

Im Herbst und im Frühling bewährt sich auch unsere Apfelaktion, die Äpfel erwerben wir im ortsansässigen Supermarkt.

Unsere Leibeserzieherinnen wurden in Tagungen mit dem Bewegungstagebuch vertraut gemacht, das sie im Unterricht einsetzen.

 

 

 

Obwohl die Schule zweiklassig geworden ist, setzt sich unser LehrerInnenteam aus vier Volksschullehrerinnen und zwei Religionslehrern zusammen. Es bewährt sich durch kompetentes Arbeiten in familiärer und freundlicher Umgebung. Austausch in pädagogischen Fragen, Offenheit für Neues, Weitergabe neuer Erkenntnisse und Materialien, Hilfe und Unterstützung finden wie selbstverständlich statt.

 

 

Frau Marianne Holzer übernimmt heuer wieder den Sprachheilunterricht. Sehr gewissenhaft und freundlich betreut sie ihre Schützlinge in zwei Wochenstunden. Einige Kinder haben Hörprobleme, für die sie professionelle Hilfe anbietet.

 

Es ist uns sehr wichtig, die Schule als wichtiges „Unternehmen“ unserer Dorfgemeinschaften zu unterstreichen, den Schülern Gemeinschaftsgefühl und Heimatliebe zu vermitteln, ihr Verantwortungsbewusstsein für ihren Lebensraum zu wecken und zu pflegen.

Immer wieder versuchen wir, auch „im Ort“ präsent zu sein.

 

Wir freuen uns, dass wir auf „unsere Eltern“ zählen können und sie uns bei Projekten, Unternehmungen und im Unterricht immer tatkräftig unterstützen.

Der Gemeinde haben wir ein den neuesten Erfordernissen an Sicherheit perfekt saniertes Gebäude zu verdanken. Auch hier stoßen wir immer auf Verständnis und Offenheit für nötige Anschaffungen und Unternehmungen. So wurde im Jahr 2017 ein Klassenraum neu ausgestattet, Gänge und Vorräume wurden gestrichen, Fassade und Fenster wurden erneuert.